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Zeche ZollvereinZeche Zollverein Quelle: Bilddatenbank Zollverein/ Thomas Willemsen

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat in den beiden Jahren 2009 und 2010 jeweils einen Projektaufruf durchgeführt. Damit konnte mit der Umsetzung zahlreicher investitver und konzeptioneller Vorhaben in den Welterbestätten begonnen werden.

Aus den Städten und Gemeinden in Deutschland, in denen sich Teile einer UNESCO-Welterbestätte befinden, wurden 2009 281 und 2010 362 Projektanträge eingereicht. Das Antragsvolumen lag 2009 bei rund 325 Mio. Euro und 2010 bei rund 300 Mio. Euro.

Für die ausgewählten Maßnahmen aus dem ersten Projektaufruf 2009 standen insgesamt ca. 150 Mio. Euro zur Verfügung (Förderzeitraum 2009-2013), für die Maßnahmen aus dem zweiten Projektaufruf 2010 insgesamt ca. 70 Mio. Euro (Förderzeitraum 2010-2014).

Beantragt wurden Maßnahmen, die der Erhaltung, Sanierung oder Weiterentwicklung nationaler UNESCO-Kultur- und Naturerbestätten dienen und modellhaften Charakter für die städtebauliche Entwicklung der Welterbekommunen besitzen.

Auf Empfehlung einer vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) einberufenen Expertenkommission wurden aus den eingegangenen Bewerbungen im Jahr 2009 für 119 Projekte (aufgeschlüsselt in 148 Projektteile) in insgesamt 47 Kommunen eine Förderzusage erteilt. 2010 wurden nochmals 94 Projekte in insgesamt 48 Kommunen für eine Förderung ausgewählt.

Seit 2014 wird das "Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten" vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) betreut. Hintergrund sind die neuen Zuschnitte der Ministerien (BMUB und BMVI) und die damit neu verteilten Aufgaben.

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