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Welterbe des Monats: Oberes Mittelrheintal

250 Jahre Osteinischer Park

Das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen und Rüdesheim im Süden sowie Koblenz im Norden ist seit 2002 Welterbe. Dieser 67 Kilometer lange Rheinabschnitt verdankt seine besondere Erscheinung einerseits der natürlichen Ausformung der Flusslandschaft, andererseits der Gestaltung durch den Menschen.

Der Obere Mittelrhein macht lediglich fünf Prozent des gesamten Flussverlaufs aus und gilt doch als einer der schönsten Landstriche Deutschlands. Besonders eindrucksvoll ist der südliche Eingang in das Welterbe. Während der Rhein zwischen Basel und Bingen durch die rund 40 Kilometer breite Oberrheinebene fließt, verengt sich das Durchbruchstal des Oberen Mittelrheins bei Bingen auf wenige hundert Meter.

Der südliche Eingang in das Welterbe bei Bingen mit Blick auf die Burg EhrenfelsDer südliche Eingang in das Welterbe bei Bingen mit Blick auf die Burg Ehrenfels Quelle: Karl-Heinz Walter, Rüdesheim Tourist AG

Am Übergang des Rheingaus in das an dieser Stelle schroffe und für die Fluss-Schifffahrt nach wie vor gefährliche Binger Loch befindet sich der Osteinische Park. Er ist heute nicht sonderlich bekannt, obwohl der Park als einer der ersten romantischen Gärten dieses Jahr bereits seinen 250. Geburtstag feiert. Ende des 18. Jahrhunderts war der rund 350 Hektar große Landschaftspark noch in zahlreichen Reiseführern beschrieben, er galt als Inbegriff der Rheinromantik und zog neben Brentano, Goethe und Beethoven zahlreiche Besucher an. Derzeit wird lediglich ein kleiner Teil des Parks touristisch stark frequentiert: der Bereich um das 1883 eingeweihte Niederwalddenkmal mit der Germania, das seinerzeit auch wegen des Osteinischen Parks an dieser Stelle errichtet wurde.

Übersichtsplan zur Lage des Osteinischen Parks Übersichtsplan zur Lage des Osteinischen Parks Quelle: Staatliche Schlösser und Gärten Hessen

Um den südlichen Eingang in das Welterbe zu stärken, werden im Osteinischen Park im Rahmen des Welterbeprogramms umfassende Maßnahmen durchgeführt: Neben einer Verbesserung der Infrastruktur, der Besucherlenkung und des Besucherservices werden Wegebeziehungen wiederhergestellt und mehrere Parkstaffagen instandgesetzt. So z. B. die Zauberhöhle mit dem "Gang der Erkenntnis", der Rittersaal oder die künstliche Ruinenanlage Rossel. Sie befinden sich an besonders exponierten Stellen und ermöglichen abwechslungsreiche und außergewöhnliche Ausblicke in die Kulturlandschaft.

links: Rossel // rechts: Rittersaallinks: Rossel // rechts: Rittersaal Quelle: Anja Dötsch, Staatliche Schlösser und Gärten Hessen

links: Ausblick von der Rossel auf die Burg Ehrenfels und Bingen // rechts: Ausblick vom Rittersaal in das Obere Mittelrheintallinks: Ausblick von der Rossel auf die Burg Ehrenfels und Bingen // rechts: Ausblick vom Rittersaal in das Obere Mittelrheintal Quelle: Anja Dötsch, Staatliche Schlösser und Gärten Hessen

links: Zauberhöhle mit dem "Gang der Erkenntnis" // rechts: Baumaßnahmen an der Stützmauer der Eremitagelinks: Zauberhöhle mit dem "Gang der Erkenntnis" // rechts: Baumaßnahmen an der Stützmauer der Eremitage Quelle: Anja Dötsch, Staatliche Schlösser und Gärten Hessen

Wiederbelebung des Hilchenhauses

Nur wenige Kilometer weiter nördlich wurde in den vergangenen fünf Jahren das Hilchenhaus in Lorch grundlegend instandgesetzt. Das zwischen 1546 und 1573 errichtete Renaissancegebäude stand einige Jahre leer. Ende der 1990er Jahre wurde ein Investor gefunden, der auf dem Grundstück ein Hotelkonzept verwirklichen wollte. Das Hilchenhaus sollte umgenutzt und durch zwei Hotelneubauten ergänzt werden – wovon bereits ein viergeschossiger Neubau realisiert wurde. Allerdings musste der Investor Insolvenz anmelden, so dass eine Bauruine mehrere Jahre das Stadtbild Lorchs empfindlich beeinträchtigte.

Das leerstehende Hilchenhaus mit dem dahinterliegenden Neubautorso vor Maßnahmenbeginn im Jahr 2009 Das leerstehende Hilchenhaus mit dem dahinterliegenden Neubautorso vor Maßnahmenbeginn im Jahr 2009 Quelle: Stadt Lorch

Die Mittel aus dem Welterbeprogramm wurden dazu eingesetzt, die Bauruine abzureißen und das Hilchenhaus wieder nutzbar zu machen. Eine besondere Herausforderung war der Umgang mit der denkmalwerten Bausubstanz, vor allem der Schaufassade und den Fenstern. Inzwischen sind die umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen zum erfolgreichen Abschluss geführt worden. Durch den Abbruch der Bauruine konnte eine für Lorch bedeutende Stadtansicht mit dem Hilchenhaus im Vordergrund und der Martinskirche im Hintergrund wiederhergestellt werden. Mit der "Wiederbelebung" des Hilchenhaus wurde ein baukulturelles Aushängeschild des Oberen Mittelrheintals gerettet.

links: "Wiederbelebtes" Hilchenhaus. Im angrenzenden Gebäudeteil wurde die barrierefreie Erschließung untergebracht  // rechts: Durch den Abbruch der Bauruine wurde das Stadtbild wiederhergestellt links: "Wiederbelebtes" Hilchenhaus. Im angrenzenden Gebäudeteil wurde die barrierefreie Erschließung untergebracht // rechts: Durch den Abbruch der Bauruine wurde das Stadtbild wiederhergestellt Quelle: Stadt Lorch

links: Der Erker im Rittersaal des Hilchenhauses während der Baumaßnahme // rechts: Der Erker im Rittersaal des Hilchenhauses mit instandgesetzten Fenstern nach Abschluss der Baumaßnahme links: Der Erker im Rittersaal des Hilchenhauses während der Baumaßnahme // rechts: Der Erker im Rittersaal des Hilchenhauses mit instandgesetzten Fenstern nach Abschluss der Baumaßnahme Quelle: links: Marcus Gwechenberger // rechts: Stadt Lorch

Weiter flussabwärts wurde das Blüchermuseum in Kaub im Rahmen des Welterbeprogramms saniert. Das Museum ist im ehemaligen Gasthof "Stadt Mannheim" untergebracht, wo Blücher Ende 1813 sein Hauptquartier einrichtete. Das Museum befasst sich hauptsächlich mit dem von Blücher kommandierten Rheinübergang der Schlesischen Armee. Anfang 1814 überquerten innerhalb von nur fünf Tagen rund 50.000 Soldaten, 15.000 Pferde und über 180 Geschütze von Kaub aus den Rhein. Die Räumlichkeiten des Blüchermuseums mit ihren lückenlos erhaltenen Leinwand- und Papiertapeten zählen im Mittelrheintal zu den letzten, komplett erhaltenen Innenräumen des Spätbarocks in einem Bürgerhaus. Als herausragendes Zeugnis bürgerlicher Wohnkultur des ausgehenden 18. Jahrhunderts am Mittelrhein bilden besonders die Leinwandtapeten ein einziges, 90 qm großes Gemälde von überregionaler Bedeutung. Im Rahmen des Investitionsprogramms wurden diese restauriert und instandgesetzt.

Restaurierung der Leinwandtapeten im Blüchermuseum Restaurierung der Leinwandtapeten im Blüchermuseum Quelle: Stadt Kaub

Stadträume am Rhein

In den Siedlungen im Oberen Mittelrheintal ist die Aufenthaltsqualität der Uferbereiche vielerorts eingeschränkt. Breite Verkehrsachsen, mangelhaft gestaltete öffentliche Räume und ungeordnete Grünräume prägen in mehreren Kommunen das Stadtbild. Diese Ausgangslage führte dazu, dass die "Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal", die im Jahr 2006 vom Land Rheinland-Pfalz, dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, der Generaldirektion Kulturelles Erbe und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord ins Leben gerufen wurde, in verschiedenen Orten Wettbewerbe durchgeführt hat. Zwei Kommunen, die bei der Antragsstellung im Welterbeprogramm bereits auf Vorarbeiten aufbauen konnten, waren St. Goar und Bacharach.

In Bacharach war die rund 1.300 Meter lange Rheinuferpromenade vor Beginn der Maßnahme von verschiedenen kleineren Gebäuden, versiegelten Flächen und verrohrten bzw. naturfernen Bachmündungen geprägt. Gemeinsam mit der Bürgerschaft wurde ein Konzept entwickelt, wie das Rheinufer besser gestaltet werden kann. Derzeit wird die Planung umgesetzt und das Rheinufer auf seiner Gesamtlänge neugestaltet. Dabei werden die Wegebeziehungen zwischen Stadt und Rheinufer durch die Herausbildung von "Portalen" deutlich verbessert. Als "Highlight" wird auch der Badestrand am Rhein in die Uferpromenade eingebunden.

In St. Goar ist der unmittelbar am Rhein gelegene Markt- und Hansenplatz das Herzstück der Kernstadt. Im Rahmen des Architektenwettbewerbs "Modellstadt St. Goar" wurden Lösungen für die Neugestaltung der Rheinanlagen, die Verkehrsführung an der Bundesstraße 9 sowie die Gestaltung der anliegenden Plätze in St. Goar gesucht.

Wettbewerbsergebnis zur Neugestaltung des Rheinufers und der anliegenden Plätze in St. Goar Wettbewerbsergebnis zur Neugestaltung des Rheinufers und der anliegenden Plätze in St. Goar Quelle: Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Das Wettbewerbsergebnis wird derzeit mit Mitteln aus dem Welterbeprogramm umgesetzt. Ein Schwerpunkt liegt darin, die Querungsmöglichkeiten der Bundesstraße zu verbessern und den Aufenthaltsbereich am Rhein aufzuweiten. Dazu wird die Platzfläche über die Bundesstraße zum Rhein hin vergrößert. Weitere Mittel tragen dazu bei, dass das Rheinufer in St. Goar insgesamt neugestaltet werden kann. Die Maßnahmen sind bereits weit fortgeschritten, der stadtseitige Bereich des Platzes kann wieder genutzt werden.

links: Der öffentliche Raum am Markt- und Hansenplatz vor Maßnahmenbeginn // rechts: Der Platz wurde neu gestaltet, störende Einbauten entferntlinks: Der öffentliche Raum am Markt- und Hansenplatz vor Maßnahmenbeginn // rechts: Der Platz wurde neu gestaltet, störende Einbauten entfernt Quelle: Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel

links: Vor Maßnahmenbeginn wurde der Markt- und Hansenplatz auch als Parkplatz genutzt // rechts: Nach der Neuordnung des Verkehrs konnte die Platzfläche erweitert werdenlinks: Vor Maßnahmenbeginn wurde der Markt- und Hansenplatz auch als Parkplatz genutzt // rechts: Nach der Neuordnung des Verkehrs konnte die Platzfläche erweitert werden Quelle: Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel

links: Die Platzfläche wird bis zum Rheinufer vergrößert // rechts: Bis Ende 2014 laufen die Baumaßnahmen auf der Platzfläche am Rheinlinks: Die Platzfläche wird bis zum Rheinufer vergrößert // rechts: Bis Ende 2014 laufen die Baumaßnahmen auf der Platzfläche am Rhein Quelle: Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel

Erhalt und Pfelge von Stadtbefestigungsanlagen

In Bacharach und St. Goar-Oberwesel sind noch große Teile der historischen Stadtbefestigungsanlagen erhalten. Der Erhalt dieses historischen Erbes ist eine Daueraufgabe, die auch von der Bürgerschaft übernommen wird. In Oberwesel gründete sich bereits in den 1990er Jahren der "Bauverein Oberwesel", unter dessen Mitwirkung seitdem mehrere Abschnitte der Stadtmauer instandgesetzt wurden.

Das Welterbeprogramm wurde von beiden Kommunen genutzt, um in den vergangenen fünf Jahren weitere Abschnitte der Stadtmauern von Bewuchs zu befreien und zu restaurieren. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden auch Mauerabschnitte "wiederentdeckt", die aufgrund des starken Bewuchses in Vergessenheit geraten waren.

Eine "Sehenswürdigkeit" waren während der Instandsetzung der Stadtbefestigung Bacharachs die Einrüstungen Eine "Sehenswürdigkeit" waren während der Instandsetzung der Stadtbefestigung Bacharachs die Einrüstungen Quelle: Stadt Bacharach, GSW Gesellschaft für Stadtentwicklung und Städtebau

Um die Befestigungsanlagen auch touristisch zu nutzen, wurden entlang der Stadtmauern Rundwege angelegt. Sie sind in den linksrheinischen Fernwanderweg "Rheinburgenweg" eingebunden, der auf einer Länge von fast 200 Kilometern zu zahlreichen Schlössern, Burgen, Burgruinen und Festungen führt.

Neben der Stärkung des Tourismus sollte auch das Wohnumfeld aufgewertet werden. Dazu wurde in Oberwesel auf einer ehemaligen Brachfläche an der Stadtmauer der "Stadt- und Erlebnisgarten" angelegt.

Der neu angelegte Stadt- und Erlebnisgarten in Oberwesel Der neu angelegte Stadt- und Erlebnisgarten in Oberwesel Quelle: Katrin Ninck

Burgen im Oberen Mittelrheintal

Im Oberen Mittelrheintal befinden sich rund 40 Burgen und Schlösser. Während einige Burgen und Schlösser im 19. Jahrhundert teilweise frei rekonstruiert wurden, werden im Rahmen des Welterbeprogramms mit der Kurfürstlichen Burg in Boppard sowie der Marksburg und Philippsburg in Braubach drei baukulturell besonders herausragende Burgen instandgesetzt.

Die ehemalige "Kurfürstliche Burg" befindet sich in zentraler Lage unmittelbar an der Rheinpromenade Boppards. Da sie zwischenzeitlich auch als Polizeiwache und zur Unterbringung von Fahrzeugen genutzt wurde, müssen im Rahmen des Welterbeprogramms umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen soll die Burg wieder ein kultureller und sozialer Treffpunkt der Stadt werden: Während das Erdgeschoss künftig ein Café und ein Restaurant beherbergt, werden in den Obergeschossen Ausstellungen zur Stadtgeschichte und zum Möbelhersteller Thonet gezeigt werden. Michael Thonet entwickelte in Boppard die Bugholztechnik, die später die Herstellung des "Konsumstuhls Nummer 14" ermöglichte – von dem allein zwischen 1859 und 1930 über 50 Millionen Stück verkauft wurden.

An der Kurfürstlichen Burg in Boppard laufen seit 2009 umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen, die bis Ende 2014 abgeschlossen sein sollenAn der Kurfürstlichen Burg in Boppard laufen seit 2009 umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen, die bis Ende 2014 abgeschlossen sein sollen Quelle: Stadt Boppard

In Braubach wird mit der Philippsburg ebenfalls eine Burg instandgesetzt, die unmittelbar am Rheinufer liegt. Gemeinsam mit der benachbarten Marksburg wird die Wandlung von der mittelalterlichen Höhenburg zum frühneuzeitlichen Schloss in Tallage sehr gut deutlich. Die Marksburg ist international als Wahrzeichen des Oberen Mittelrheintals bekannt. Als einzige, nie zerstörte Höhenburg am Rhein zeigt sie eine durchweg authentische Bausubstanz des 13. bis 18. Jahrhunderts. In den 1990er Jahren wurde die Burg im Deutschen Kulturdorf Ueno auf der japanischen Insel Miyakojima originalgetreu ohne Torhaus und Zwinger nachgebaut, nachdem der ursprünglich geplante Verkauf nach Japan vom Eigentümer der Burg abgelehnt wurde.

links: Die Marksburg ist die einzig nie zerstörte Höhenburg im Oberen Mittelrheintal // rechts: Blick auf die Philippsburg, die im Tal errichtet wurde und heute das Burgeninstitut der Deutschen Burgenvereinigung beherbergtlinks: Die Marksburg ist die einzig nie zerstörte Höhenburg im Oberen Mittelrheintal // rechts: Blick auf die Philippsburg, die im Tal errichtet wurde und heute das Burgeninstitut der Deutschen Burgenvereinigung beherbergt Quelle: Deutsche Burgenvereinigung

Welterbe-Ausstellung auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz

Den nördlichen Eingang in das Welterbe bildet der Koblenzer Festungsring. Die preußische Großfestung Koblenz wurde Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Hügeln rund um die Stadt erbaut. Der aus drei großen Festungssystemen bestehende Festungsring setzt sich zusammen

  • aus dem System Ehrenbreitstein mit der eigentlichen Festung Ehrenbreitstein sowie verschiedenen Forts und Werken auf der östlichen Rheinseite,
  • dem System Alexander, zu dem neben der eigentlichen Festung Kaiser Alexander auch das Fort Großfürst Konstantin und verschiedene andere Werke im Bereich südlich der Mosel und westlich des Rheins zählen,
  • sowie dem System Franz im Bereich nördlich der Mosel und westlich des Rheins.

Die Mittel aus dem Welterbeprogramm wurden für bauliche Maßnahmen an den Festungsanlagen, aber auch zur Aufwertung des städtebaulichen Umfelds eingesetzt. So wurde z. B. unterhalb der Festung Ehrenbreitstein das Umfeld des Dikasterialgebäudes neugestaltet: an Stelle eines Parkplatzes wurde ein attraktiver Stadtplatz angelegt.

links: Neugestaltetes Umfeld des Dikasterialgebäudes // rechts: Oberhalb des Dikasterialgebäudes befindet sich die Festung Ehrenbreitsteinlinks: Neugestaltetes Umfeld des Dikasterialgebäudes // rechts: Oberhalb des Dikasterialgebäudes befindet sich die Festung Ehrenbreitstein Quelle: Stadt Koblenz

Teile der Festungsanlage werden auch für kulturelle Zwecke genutzt. Ein herausragender Ort für Veranstaltungen und Kultur ist die Festung Ehrenbreitstein, die von Koblenz mit der im Rahmen der Bundesgartenschau 2011 errichteten Seilbahn und mit einem neuen Schrägaufzug erreichbar ist. Der barrierefreie Zugang zum Schrägaufzug wurde ebenfalls aus dem Welterbeprogramm gefördert.

Die Festung Ehrenbreitstein ist unter anderem über eine Seilbahn erreichbar, die anlässlich der Bundesgartenschau 2011 errichtet wurde. Nach Zustimmung der UNESCO kann die Seilbahn bis 2026 betrieben werden Die Festung Ehrenbreitstein ist unter anderem über eine Seilbahn erreichbar, die anlässlich der Bundesgartenschau 2011 errichtet wurde. Nach Zustimmung der UNESCO kann die Seilbahn bis 2026 betrieben werden Quelle: Ulrich Pfeuffer / GDKE Rheinland-Pfalz

Zwischen 13. April und 29. Juni 2014 wird auf der Festung Ehrenbreitstein die Welterbeausstellung "UNESCO-Welterbe. Eine Deutschlandreise" gezeigt. Sie soll nach den Stationen in Frankfurt am Main, Quedlinburg, Trier und Dresden weitere Besucher dazu anregen, die deutschen Welterbestätten zu besuchen.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung wird am 13. Juni 2014 auf der Festung Ehrenbreitstein das Symposium "Kulturlandschaften im Welterbe" stattfinden.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Koblenz finden Sie hier.

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