Altstadt von Bamberg
- Die Welterbestätte
- Sanierung von St. Elisabeth
- Sanierung der Kapelle St. Johannis
- Sanierung des ehemaligen Kloster St. Michael
- Urbaner Gartenbau
- Sanierung der ehemaligen Propstei Sankt Getreu
- Sanierung der Neuen Residenz
- Umnutzung des ehemaligen Waisenhauses zum Jugendgästehaus
- Wohnen im Welterbe (Tocklergasse 1)
Die Welterbestätte
Die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg repräsentiert mit ihren zahlreichen Gebäuden aus dem 11. bis 18. Jahrhundert in einzigartiger Weise die auf frühmittelalterlichen Grundstrukturen entwickelte mitteleuropäische Stadt. Die Altstadt von Bamberg wurde 1993 in die Welterbeliste aufgenommen. Im historischen Stadtbild mit seinen zahlreichen Monumentalbauten zeugen architektonische Monumente von der reichen, europäischen Vergangenheit der Stadt. So wirkte die Bamberger Baukunst bis nach Ungarn und illustriert noch heute anschaulich die engen Verbindungen zu Böhmen in der Barockzeit. Die Bamberger Altstadt, in der über 1.000 Häuser unter Denkmalschutz stehen, ist bis heute weitgehend original erhalten. Sie ist eine der wenigen deutschen Städte, die im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört wurde.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellt für die Welterbestätte Altstadt Bamberg im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten im Förderzeitraum 2009 bis 2014 insgesamt 8,1 Mio. Euro Bundesmittel für folgende Projekte zur Verfügung.
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Bamberg Brückenrathaus
Quelle: Stadt Bamberg
Sanierung von St. Elisabeth
Die aus dem 14. Jahrhundert stammende spätgotische Kirche St. Elisabeth ist eine ehemalige Spitalkirche im Herzen Bambergs. Im Zuge der vor kurzem durchgeführten Stadtsanierung wurde im Umfeld der Kirche der Kirchplatz verkehrsberuhigt und neu gestaltet. Im Rahmen des Projektes sollen nun statische und bauphysikalische Probleme an Dach, Fassade und Innenraum behoben sowie die Elektro- und Sanitärinstallationen erneuert werden.
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Sanierung der Kapelle St. Johannis
Ziel des Projektes ist es, die ehemalige Kapelle St. Johannis außen und innen vollständig in einen baulichen Zustand zu versetzen, welcher der Würde und der Denkmalbedeutung des Gebäudes gerecht wird. Der Innenraum soll sowohl für kulturelle Veranstaltungen der Bürgerschaft, als auch für Veranstaltungen der benachbarten Kindergärten, Schulen und Kirchen genutzt werden. Mit der Neugestaltung der Außenanlagen einschließlich Möblierung und der Anpflanzung von Bäumen wird das städtebauliche Umfeld der Kapelle aufgewertet.
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Sanierung des ehemaligen Kloster St. Michael
Die geschlossene, stadtbildprägende Anlage des ehemaligen Benediktinerklosters auf dem Michaelsberg besteht aus der Klosterkirche, den Abtei– und Konventgebäuden, dem Wirtschaftshof sowie Gärten mit Orangerie und diversen Nebengebäuden. Für den Erhalt des barocken Gesamtensembles ist die Sanierung und Nutzung der Bauten sowie der Außenanlagen erforderlich. Im Rahmen des Projektes sollen daher das Wirtschaftsgebäude im Weinberg, die Steinfassaden des Klosters, die Orangerie mit Stützmauer und die Außenanlagen saniert und teilweise erneuert werden. Um die Gesamtanlage St. Michael nachhaltig und umfassend instandzusetzen und akute Bauschäden sofort beheben zu können, werden im Rahmen des zweiten Projektaufrufs weitere Teilprojekte gefördert. Dazu zählen dringend erforderliche Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an den Fassaden und Stützmauern, Untersuchungen im Kircheninnenraum und die Instandsetzung von Wegen und Grünflächen.
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Michelsberg im Morgenleuchten
Quelle: Stadt Bamberg
Urbaner Gartenbau
Der urbane Gartenbau wurde bereits im Mittelalter urkundlich erwähnt. Bis heute prägen die Anbauflächen das Stadtbild Bambergs. Im Rahmen des Projekts sollen Gärtnerbetriebe und -flächen als prägende stadtstrukturelle Elemente erhalten und weiterentwickelt werden. Durch eine Flächennutzungsoffensive werden die noch vorhandenen Gärten gesichert und brachliegende Flächen einer gärtnerischen Nutzung zugeführt. Darüber hinaus wird ein Vermarktungskonzept entwickelt, das zu einem Erhalt der Gärtnerkultur beitragen soll. Damit wird die Direktvermarktung besser koordiniert und die touristische Nutzung gefördert. Zur Neupositionierung der Gärtnerstadt wird das Gärtner- und Häckermuseum zu einer zentralen Anlaufstelle ausgebaut.
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Sanierung der ehemaligen Propstei Sankt Getreu
Die aus dem 18. Jahrhundert stammende "Alte Propstei" von Sankt Getreu ist eine ehemalige Benediktinerpropstei des Klosters Michaelsberg. Die aufwendig gestaltete Sandsteinfassade des Quaderbaus bildet die repräsentative Schauseite der Anlage, die von der Stadt aus gut sichtbar ist. Seit 2007 wird die "Alte Propstei" von der Universität Bamberg genutzt. Neben Arbeiten am Dachgeschoss sind insbesondere Sanierungsarbeiten an den Sandsteinelementen erforderlich.
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Ehemalige Propstei St. Getreu in Bamberg
Quelle: Stadt Bamberg
Sanierung der Neuen Residenz
Die "Neue Residenz Bamberg" bildet mit dem Dom eine der großartigsten Platzanlagen Deutschlands. Im Gegensatz zu anderen Residenzen wurde sie vom Krieg verschont, die Raumdekorationen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie die Kunstschätze aus über vier Jahrhunderten sind nahezu vollständig erhalten. Die in den 1920ern begonnene museale Präsentation (Schauräume) ist in weiten Teilen seit den 1950ern unverändert. Durchgeführt wird nun die planerische Vorbereitung und Umsetzung des 1. Bauabschnitts baulicher und konservatorischer Maßnahmen (Instandsetzung von Dach, Fassaden, Restaurierung und Erneuerung der technischen Infrastruktur in den Raumfolgen der fürstbischöflichen Wohnräume und König-Otto-Zimmer).
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Umnutzung des ehemaligen Waisenhauses zum Jugendgästehaus
Das ehemalige Waisenhaus aus dem 17. Jahrhundert steht am Unteren Kaulberg an einer markanten Stelle im Bamberger Berggebiet. In den vergangenen Jahren waren in dem Gebäude zum Teil Büro- und Seminarräume untergebracht, etliche Räume standen aber auch leer. Die uneinheitliche Nutzung sowie der Leerstand wirkten sich negativ auf die Gebäudesubstanz aus. Um das Gebäude künftig sinnvoll zu nutzen, wurde das ehemalige Waisenhaus in den Jahren 2009 und 2010 zu einem Jugendgästehaus umgebaut und im Dezember 2010 an den Betreiber übergeben. Damit wird zugleich das touristische Angebot für Schul-, Gruppen- und Familienreisen in Bamberg vergrößert.
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Wohnen im Welterbe (Tocklergasse 1)
Die UNESCO-Welterbestätte "Bamberg" besteht nicht nur aus großen staatlichen, städtischen oder kirchlichen Bauwerken, sondern vor allem aus zahlreichen Einzelgebäuden in bürgerlichem Privateigentum. Im Rahmen des Projekts soll ein kleines, städtebaulich bedeutendes traditionelles Bamberger Gärtnerhaus umfassend saniert und wieder für Wohnzwecke nutzbar gemacht werden.
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