Grube Messel
Die Welterbestätte
Die Fossilienlagerstätte im Ölschieferbruch Grube Messel bei Darmstadt ist Zeugnis für die frühe Evolution der Säugetiere und gibt Aufschluss über die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 49 Millionen Jahren, als nach dem Aussterben der Saurier plötzliche Veränderungen die Tier- und Pflanzenwelt bestimmten. Mit bislang rund 10.000 Funden ist Messel eine der ergiebigsten Fossilienlagerungsstätten weltweit. Die spektakulärsten Fossilienfunde sind die Überreste von zahlreichen Urpferdchen. Die Grube Messel wurde 1995 als erstes deutsches Naturdenkmal in die Welterbeliste aufgenommen.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellt für die Welterbestätte Grube Messel im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten im Förderzeitraum 2009 bis 2013 insgesamt rd. 1,1 Mio. Euro Bundesmittel für folgende Projekte zur Verfügung.
> Weitere Informationen zur Welterbestätte finden Sie hier
Grube Messel
Quelle: Welterbe Grube Messel GmbH
Sanierung der Zuwegung
Der öffentliche Zugang in die Grube Messel ist nur über einen Weg möglich, der ursprünglich für eine Mülldeponie errichtet wurde. Der Zustand des Weges hat sich in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert. Um die Zugänglichkeit für Führungen weiterhin zu gewährleisten, soll die vorhandene Straßenbefestigung zunächst zurückgebaut werden. Anschließend werden Verdübelungen mit Großbohrpfählen durchgeführt, die einen Neuaufbau der Straße ermöglichen.
Touristische Inwertsetzung
Ziel dieses Projektes ist die touristische Inwertsetzung der Grube Messel als UNESCO-Weltnaturerbe mit regionaler und überregionaler Ausstrahlung. Für die Grube Messel, die touristische Destination Odenwald und den Geopark Bergstraße-Odenwald soll ein integriertes Marketingkonzept mit qualitätvollen Angeboten entwickeln werden.

