Würzburger Residenz und Hofgarten
Die Welterbestätte
Die zwischen 1720 und 1742 unter Leitung des Würzburger Hofarchitekten Balthasar Neumann erbaute Würzburger Residenz zählt zu den bedeutendsten Gesamtanlagen des Barocks in Europa und wurde 1981 in die Welterbeliste aufgenommen. Das architekturgeschichtliche Einzugsgebiet der Würzburger Residenz reicht von Wien bis Paris und von Genua und Venedig bis Amsterdam: Der Bau fasst die Ergebnisse der großen abendländischen Architekturströmungen jener Zeit, der französischen Schlossarchitektur, des Wiener Barock und des oberitalienischen Palast- und Sakralbaues zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellt für die Welterbestätte Würzburger Residenz im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten im Förderzeitraum 2009 bis 2013 insgesamt rd. 1,7 Mio. Euro Bundesmittel für folgende Projekte zur Verfügung.
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Würzburg - Residenz
Quelle: Bayerische Schlösserverwaltung
Erschließung der Residenz
Die Erschließung der Würzburger Residenz soll verbessert werden. Zur planerischen Vorbereitung wird zunächst ein städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb durchgeführt. Die Aufgabe des im Herbst 2010 abgeschlossenen Wettbewerbs bestand darin, Lösungsansätze zur Beseitigung funktionaler und gestalterischer Mängel zu entwickeln. Als Bearbeitungsgebiet wurde die Hofstraße zwischen Paradeplatz und Residenzplatz festgelegt. Darüber hinaus wurden Lösungen zur Verbesserung der inneren Erschließung der Welterbestätte entwickelt.
Im Anschluss an den städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb erfolgt die Detailplanung und -abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange. Die bauliche Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse erfolgt für die Maßnahmen im öffentlichen Raum aus Mitteln des Welterbeprogramms.

